Aufgrund von überwachsenden privaten Hecken, Sträuchern oder Blattwerk in den öffentlichen Verkehrsraum kommt es derzeit häufig zu Sichtbeeinträchtigungen an Kreuzungen oder Einmündungen. Zudem können die Nutzung der Geh- und Radwege, Parkbuchten und die Sichtbarkeit von Verkehrszeichen durch Anpflanzungen eingeschränkt sein.

Die Stadt Wetter (Ruhr) bittet daher die Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer dafür Sorge zu tragen, dass keine überhängende Äste, Zweige oder sonstiges privates Grün in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragen.

Bepflanzungen sollten regelmäßig in ausreichendem Maße zurück geschnitten werden, sodass der öffentliche Verkehrsraum ungehindert und ohne Gefahr genutzt werden kann.

Auch abgestorbene Äste aus Bäumen müssen entfernt werden, um eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern durch Herunterfallen auszuschließen.

Beim Rückschnitt sollte das sogenannteLichtraumprofilbeachtet werden. Demnach muss über der Straße bzw. Fahrbahn ein freier Luftraum von 4,5 Metern gegeben sein. Über Geh- und Radwegen reduziert sich der freizuhaltende Luftraum auf 2,5 Meter.

Der notwendige Pflegeschnitt unterliegt nicht dem Verbot des § 64 Abs. 1 Landschaftsgesetz Nordrhein-Westfalen, der das Roden, Abschneiden oder Zerstören von Hecken, Wallhecken, Gebüsch, Röhricht- und Schilfbeständen in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September untersagt.