Vor etwas mehr als zwei Jahren wurde die Deponie Enerke in Volmarstein von der Projektgesellschaft Enerke übernommen. Seitdem ist viel passiert. Viele Flächen sind bereits abgedichtet und rekultiviert worden. Momentan werden täglich etliche LKW-Ladungen an Material verfüllt.

Von den Fortschritten konnten sich jüngst Landrat Olaf Schade und Bürgermeister Frank Hasenberg zusammen mit der städtischen Baubereichsleiterin Birgit Gräfen-Loer überzeugen. Eine Fläche stand bei dem Besuch besonders im Fokus: Auf einem Plateaubereich in 230 Meter N.N. könnte nach dem Wunsch der Projektgesellschaft eine Photovoltaikanlage entstehen. Einen entsprechenden Antrag hat die Projektgesellschaft jüngst gestellt.

Bürgermeister Frank Hasenberg ist grundsätzlich überzeugt von dem Konzept: „Ich halte das Vorhaben für interessant. Diese Möglichkeit werden wir im Rahmen eines Bebauungsplanes prüfen. Begleitend erfolgt die Beratung in der Politik.“ Die Stadt Wetter (Ruhr) hatte kürzlich ein Standortkonzept für größere Photovoltaikanlagen vorgestellt, die Fläche auf der Deponie ist eine davon.

„Wir als Stadt haben uns Klimaschutz auf die Fahne geschrieben. Durch regenerative Energien profitiert unsere Gesamtbilanz. So haben wir es auch in unserem Integrierten Klimaschutzkonzept vorgesehenerklärt Hasenberg. Landrat Olaf Schade bekräftigt Hasenbergs Aussage und meint: „Es ist wichtig, nicht nur über Klimaschutz zu reden, sondern ihn auch zu machen.“ Im Herbst wird der Antrag der Politik vorgestellt. Zudem soll das Standortkonzept, welches bereits im vergangenen Umwelt- und Verkehrsausschuss vorgestellt wurde, beschlossen werden.