Die Menschen, die in Wetter arbeiten, sind die wichtigste Ressource für prosperierende Unternehmen. Daran erinnerte Bürgermeister Hasenberg beim diesjährigen Arbeitnehmerempfang der Stadt Wetter (Ruhr) anlässlich des Tages der Arbeit.

Bürgermeister Hasenberg begrüßte in den Räumen der Außenstelle der Werkstatt für behinderte Menschen des Frauenheimes Wengern an der Wasserstraße im Schöntal zahlreiche Arbeitnehmervertreter aus Wetteraner Unternehmen, bei denen er sich für das große Engagement für Arbeitnehmerrechte in den heimischen Betrieben bedankte.

„Im Mittelpunkt steht der Mensch: Gerade angesichts unserer Zeit, in der wir einen manchmal fast schwindelerregend schnellen Umbau unserer Arbeitswelt erleben, ist die öffentliche Wertschätzung des Menschen als Arbeitskraft wichtig wie nie“, so Hasenberg in seiner Begrüßung. Ein soziales Arbeitsklima, Wertschätzung der Arbeit, faire und gerechte Bezahlung, Weiterbildung der Mitarbeiter, Teilzeitstellen für junge Eltern, Entwicklung und Nutzung moderner Technologien seien Schritte für die Zukunftssicherung von Unternehmen. Das gelinge immer dann am besten, so Hasenberg, wenn Unternehmensführung und Arbeitnehmervertreter gemeinsam an diesem Weg arbeiten.“

„Wer arbeitet, fühlt sich geschätzt“, so Hasenberg. „Diese Wertschätzung der Menschen muss uns allen – als Verantwortungsträger in Firmen und Unternehmen, bei der Verwaltung in der Kommune, bei Land und Bund sowie in der Politik generell – ein großes Anliegen sein.“

Dass Arbeit zum Leben gehört, zum einen als Grundrecht jedes Einzelnen, zum anderen als Voraussetzung, um an der Gesellschaft und dem öffentlichen Leben teilnehmen zu können, machte der kurze Vortrag von Werkstattleiter Thomas Schiebille klar.

Er führte die Anwesenden durch die neuen Räume der im September letzten Jahres eröffneten Außenstelle. Er beschrieb die Arbeitsmöglichkeiten im Berufsbildungs- und Werkstattbereich und zeigte sich erfreut darüber, wie gut die Nachbarschaft im Schöntal sei: „Wir konnten bereits Kontakte zu einigen Unternehmen knüpfen.“ Und auch bei der anschließenden Gesprächsrunde ergab sich ein weiterer Kontakt.