Für ihr tatkräftiges und langjähriges Engagement im Bereich der Technikförderung von Kindern und Jugendlichen erhielt die Stadt Wetter (Ruhr) kürzlich eine Auszeichnung aus den Händen von Christoph Brünger, SIHK-Geschäftsführer für Standortpolitik, Existenzgründung und Unternehmensförderung.

Die Stadt Wetter (Ruhr) ist aktive Partnerin im Verein Technikförderung Südwestfalen, der insbesondere den MINT-Nachwuchs in der Region sichern will. Im Rahmen der letzten Mitgliederversammlung des Vereins konnte nun Peter Uphoff von der städtischen Wirtschaftsförderung als Dank für das Engagement der Stadt eine Plakette entgegen nehmen, mit welcher der Verein seine Mitglieder auszeichnet.

„Indem wir Kinder und Jugendliche für Technik und moderne Technologien interessieren und ihre Talente fördern, investieren wir in unsere eigene Zukunft. Die Auszeichnung nehmen wir als weiteren Ansporn für unser nachhaltiges Engagement in diesem Bereich“, so Bürgermeister Frank Hasenberg.

MINT – das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Der 2011 gegründete Verein führt Unternehmen, Bildungspartner, Kommunen und Wirtschaftsförderungen zusammen und wird  geschäftsführend von der SIHK betreut. Mit den beiden ZDI-Netzwerkentechnik_mark“ und „Ennepe-Ruhrinitiiert und koordiniert der Verein zahlreiche Angebote für Schülerinnen und Schüler in den Unternehmen der Region. ZDI bedeutetZukunft durch Innovation“ und ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen. Ergänzt wird das Angebot um ein umfangreiches Verleihsystem für Schulungsmedien zur Förderung der Technikbegeisterung bei Kindern und Jugendlichen sowie die regionale KampagneTalente von morgen“. Die beiden Netzwerke steuern ihre Aktivitäten von ihrem Büro bei der Firma Bleistahl in Wengern aus.

Der Verein ist zudem Träger des Technikzentrums Südwestfalen an der Phänomenta in Lüdenscheid. An diesem außerschulischen Lernort arbeiten Schülerinnen und Schüler wie in einem Unternehmen zusammen und lernen technische Zusammenhänge ganz praktisch kennen. Aktuell werden im Technikzentrum fünf Module zu verschiedenen MINT-Themen angeboten –Kunststofftechnik, Gebäudesystemtechnik, Oberflächentechnik, Metalltechnik und künftig auch IT-Technik und 3D-Druck. Sie richten sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 12. Die Jugendlichen bekommen die Möglichkeit, zu experimentieren und neue technische Themenfelder kennenzulernen. Weitere Informationen gibt es unter www.technikfoerderung.de und www.talentevonmorgen.de.